Bianchi Jan Ullrich

Auf Rennrädern der Marke Bianchi fuhren viele bedeutende, meist italienische, Radrennfahrer. Als bekanntester Bianchi-Fahrer gilt Fausto Coppi, der mit seinen großen Erfolgen (u.a. zwei Siege bei der Tour de France, fünf Siege beim Giro d’Italia, zwei WM-Titel) den legendären Ruf der celestefarbenen Fahrräder mit begründete. Weitere Weltmeister auf Bianchi waren 1973 Felice Gimondi, 1986 Moreno Argentin und 1992 Gianni Bugno. 1998 gewann Marco Pantani im Team Mercatone Uno-Bianchi nacheinander den Giro und die Tour de France.

Das Team Coast hatte vor der Saison 2003 überraschend Jan Ullrich vom Team Telekom verpflichtet. Im Frühjahr 2003 war der Hauptsponsor des Teams, die deutsche Modekette Coast, nicht mehr in der Lage, die Gehälter der Radrennfahrer zu zahlen und wurde mehrmals vom Radsportweltverband UCI mit einer Rennsperre belegt. Daraufhin übernahm Bianchi kurzfristig das Team und die Rolle als Namenssponsor, um dessen Teilnahme an der Tour de France 2003 zu sichern. Jan Ullrich fuhr im celestefarbenen Trikot Bianchis die beste Tour seit seinem Sieg 1997 und erreichte nach spannendem Kampf den zweiten Platz mit nur 61 Sekunden Rückstand hinter Lance Armstrong.

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